Das perfekte Team

12. Januar 2021
12. Januar 2021 Falk

Das perfekte Team

Es gibt wohl kein Unternehmen auf diesem Planeten, welches nicht von eigenen Dream Teams träumt und es gibt wohl auch niemanden, der da nicht arbeiten möchte. Moment mal! Kann man das überhaupt pauschalisieren? Oder variiert sowas nicht z. B. von Projekt zu Projekt?

Dream Team

Der Begriff Dream Team stammt übrigens aus dem Sport, genauer von der Basketballmannschaft der USA von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Angeblich setzte sich damals dieser Begriff in der Medienlandschaft weltweit durch.

Hier ein kleiner Beweis 🙂

Und auch heute noch rockt ein Dream Team alles, was ihnen in den Weg kommt. Wenn wir mal ehrlich sind, lieben wir es zu gewinnen. Das ist auch der Grund, warum sich viele Experten den Kopf zerbrechen, wie ein solches Gewinnerteam auszusehen hat bzw. wie man es zusammenstellt.

Helden Code

Man selbst hat persönlich wahrscheinlich ausreichend Erfahrungen mit bzw. in Teams gesammelt und sich spätestens nach jedem Projekt gefragt: Warum hat es so gut geklappt oder warum haben wir das Projekt wieder mal gegen die Wand gefahren?

Bemüht man etwas intensiver den uns allzeit bekannten Suchdienst, dann kommt er höchst persönlich mit seiner Antwort um die Ecke. Denn Google hat vor Jahren eine Studie, Codename Aristoteles, mit eigenen Teams durchgeführt. Das Ergebnis ist nicht unbedingt das, was man vordergründig vermuten würde.

Also, worauf basiert erfolgreiche Zusammenarbeit, um ein Dream Team sein zu können? Schließlich hat Projektarbeit eine Menge Reibungs- und Konfliktpotential.

Psychologische Sicherheit

Tja, alle Befürworter der harten Faktoren haben gerade ein bisschen das Nachsehen. Denn unter den top five waren eben nicht die Zusammensetzung, der Führungsstil, ein bestimmter Persönlichkeitstyp oder berufliche Hintergründe die ausschlaggebenden Kriterien.

Stattdessen steht die psychologische Sicherheit an erster Stelle. Ein bisschen erinnert das an die Aussage des genialen Ökonomen Peter Drucker über die Unternehmenskultur und die Strategie: „Culture eats strategy for breakfast.“ Auch hier bestimmen „schwammige“ Faktoren über sein oder nicht sein.

Unter Psychologischer Sicherheit versteht die amerikanische Wissenschaftlerin für Führung, Teaming und organisatorisches Lernen Amy C. Edmondson eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich alle Teammitglieder offen äußern können, ohne negative Folgen zu befürchten.

Fazit

Sollte das Interesse geweckt worden sein, dann lohnt sich ein weiterer Blick in diesen Artikel. Offiziell gibt es wohl diese Studie nicht online, daher ein weiterer Link auf das New York Times Magazine.

Das Ergebnis der Studie zeigt sehr schön, dass grundlegende Dinge, wie eben die Unternehmenskultur, eine gewaltige Macht inne haben und diese Dreh- und Angelpunkt nicht nur für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind.

 

Quelle: Pixabay / rework.withgoogle.com